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Hong Kong und Macau – buntes Treiben

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Endlich habe ich Zeit gefunden, ein wenig zu sortieren – sowohl die Eindrücke als auch ein paar Bilder – und den ersten Bericht über unsere Reise nach Asien zu schreiben.

Am Sonntag, den 14. Dezember, ging’s los von Bremen über Amsterdam und Paris nach Hong Kong. Mit der Zeitverschiebung (Hong Kong ist sieben Stunden weiter als Bremen) hab ich hinsichtlich des Diabetes zum Glück wenig Probleme. Ich spritze als Basis Lantus, allerdings zweimal am Tag, und so behalte ich einfach den Rhythmus mit Morgens und Abends spritzen bei, auch wenn nun ein paar Stunden Verschiebung dazwischen sind. Das macht sich aber kaum bemerkbar und ist mit ein wenig Korrektur schnell behoben.

HongKong - Welcome

Am Montagabend standen wir nach einer halben Stunde Fahrt vom Flughafen vor dem berühmt-berüchtigten Chung King Mansions, ein Hochhauskomplex mit vier Blocks, in denen unzählige Hostels und Hotels Unterkunft anbieten. Nach einigem Hin und Her und Auf und Ab quer durchs Gebäude bezogen wir dann unser Domizil für die nächsten vier Nächte. Nennen wir es mal Schuhkarton, aber es war völlig ok – sicher und sauber.

HongKong - Chung King Mansion

Mittlerweile war es dann aber auch schon ziemlich spät und so haben wir nur unsere Rucksäcke abgeladen und sind gleich wieder losgelaufen. Wir sind dann runter zum Hafen und haben uns die beeindruckende und schillerende Skyline von Hong Kong angesehen. Danach waren wir dann nicht mehr sonderlich motiviert, haben nur noch was gegessen und sind zurück in unser Hostel.

Leider hat mich in der Nacht der von zuhause mitgebrachte Magen-Darm-Virus übermannt und ich lag mit Fieber flach. Toller Start in den Urlaub 🙁

HongKong - Skyline am Tag

Am nächsten Morgen war an Aufstehen noch nicht zu denken und so ist Birk kurz ein wenig alleine losgezogen, um schonmal die Avenue of Stars anzugucken und ein wenig die Gegend zu erkunden.

HongKong - Jackie Chang HongKong - Bruce Lee

Gegen Abend war das Fieber endlich weg und die Übelkeit war auch fast verflogen, sodass ich mich herausgetraut habe. Zum Trost für den verlorenen Tag haben wir erstmal den nächsten Apple Store in der ifc Mall angesteuert und ein uns ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Die Fähre brachte uns zurück und wir ergatterten noch ein gutes Plätzchen, von wo aus wir uns die Symphonie of Lights ansehen konnten.

HongKong - Symphonie of Lights

Am Mittwoch stand bei bestem Wetter erst einmal die Insel Lantau und der Besuch beim Tina Tan Buddha auf dem Plan. Die Fahrt zum Ngong Ping Village mit der Cable Car ist für sich schon ein Highlight.

HongKong - CableCar

Angekommen wurden wir auf dem Weg durch das „Village“ mit Weihnachtsmusik berieselt.  Der Buddha ist ziemlich neu (eingeweiht 1993), aber trotzdem auf jeden Fall sehenswert und wohl die weltweit größte freisitzende Buddhastatue. Lantau hat noch so einiges mehr zu bieten, aber da unsere Zeit sehr begrenzt war, haben wir uns entschlossen, den Weg zurück Richtung City anzutreten, um noch bevor es dunkel wird auf den Peak hinaufzufahren.

HongKong - Tian Tan Buddha

Der Peak ist ein Aussichtspunkt, von dem aus man einen fantastischen Blick über Hong Kong hat, bei Tag und bei Nacht. Seit 1888 fährt eine Bahn, die Peak Tram, den steilen Berg hinauf und hinab. Die fahrt dauert nur wenige Minuten, macht aber einen Riesenspaß. Es gibt die Möglichkeit ein Ticket für die Tram in Kombination mit dem Eintritt zur Aussichtsplattform auf dem Peak zu kaufen. Wir haben uns für die einfache Hin- und Rückfahrt entschieden, weil es dort oben genug Aussichtspunkte gibt.

HongKong - The Peak

Nach einer gefühlten Million Fotos hat uns dann die Peak Tram zurück in die Stadt gebracht. Damit war der Tag aber noch nicht vorbei. Ganz in der Nähe der Tramstation gibt es die längste Außenrolltreppe der Welt, die Mid-Levels Escalator, mitten in der Stadt. Sie verbindet die Stadtteile Central und Mid-Levels auf Hong Kong Island miteinander.

Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch über den Nachtmarkt in der Temple Street gebummelt.

HongKong - Glückskatzen

Die nächste Nacht war wieder mies 🙁 Ich war wohl noch nicht ganz durch damit. Trotzdem, nach dem Motto „nur nicht unterkriegen lassen“, haben wir uns am Donnerstagvormittag auf den Weg zum Fährterminal in Kowloon gemacht, um einen Tagesausflug nach Macau zu machen. Mit der Schnellfähre ist man in einer Stunde da. Man darf seinen Pass dafür nicht vergessen, denn man reist richtig aus Hong Kong aus und in Macau ein. Während man bei der Einreise nach Hong Kong zumindest noch eine Einreisekarte ausfüllen muss, kann man in Macau mit seinem Reisepass einfach so durch die Immigration. Leider gibt es weder in Hong Kong noch in Macau einen Stempel in den Pass.

Macau - Grand Lisboa

Macau ist nicht besonders groß und man kann eigentlich alles zu Fuß erkunden. Irgendwie ist Macau auf die eine oder andere Art ganz anders als Hong Kong, aber mir hat es gut gefallen, vor allem dass es hier und dort auch noch einige Gebäude aus der portugiesischen Kolonialzeit gibt. Außerdem ist Macau ein Spielerparadies und es gibt Riesenkasinos und Hotels, die abends blinken und blitzen.

Macau - St Pauls

Überall war es megavoll – so ein Gewusel. Wir haben den Senado Square –  der leider vollstopft mit Weihnachtsdeko-Aufbauten war – und die Ruine der St Pauls Kathedrale angeschaut. Weil ich immer noch nicht richtig fit war, war unser Programm etwas beschränkt.

Macau - Voll ist in Indien

Mit der Fähre ging es dann am Abend wieder zurück nach Hong Kong. Am nächsten Tag sollte es dann auf die Philippinen gehen.

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