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(immer noch) Diabetes im Jahr 2025

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2025 – tja, Wünsche und eher realistische Vorstellungen gehen da etwas auseinander 😉

Bereits Anfang der 90er hatte meine Mutter mich wegen schon nach wenigen Jahren Diabetesleben zusätzlich aufgetretener Folge-/Begleiterkrankungen auf eine Warteliste für ein Programm setzen lassen, bei dem es um die Forschung von sowas wie „ummantelten“ Inselzellen ging, die nicht mehr von der eigenen Immunabwehr zerstört werden sollten. Irgendwas mit Tropenfischen… Naja, wir haben nie mehr davon gehört. Der Wunsch nach „Heilung“ ist wohl auch eher noch sehr, sehr viel weiter entfernte Zukunftsmusik.

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Realistischer ist es wohl, dass im Jahr 2025 ein intelligentes System zur Verfügung steht, dass zuverlässig selbstständig Blutzuckerschwankungen registriert und darauf reagiert. Zumindest sollte es dann in greifbare Nähe gerückt sein.

Es wäre ein Traum, wenn die Krankenkassen bis dahin endlich ein Einsehen hätten und jedem Diabetiker die für ihn bestmögliche Therapie ermöglichen würden – und damit meine ich nicht nur das medizinisch ausreichende, sondern auch Therapieformen und Hilfsmittel, die für jeden individuell auch den größten Anteil an Lebensqualität ermöglichen, so verschieden das auch sein mag.

Außerdem erhoffe ich mir, dass vor allem die Allgemeinmediziner viel besser geschult sein sollten oder sollten sie es nicht sein, die Patienten, bei denen sie auffällige Blutzuckerwerte feststellen, am besten gleich an einen Diabetologen überweisen. Aus der eigenen Familie und auch aus dem Kreis von Kollegen und Bekannten habe ich erfahren, wie viel schief laufen kann, wenn man als Typ2-Diabetiker nicht vernünftig an die Hand genommen wird.

Ganz so unrealistisch sind meine Wünsche an die Zukunft ja doch nicht, oder?

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